Südtirol: Brixen – Bruneck – Bozen – Meran

   

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Letzte Eindrücke aus Meran
Mein letzter Spaziergang durch Meran – die Laubengasse
Zurück in Meran … das Jugendstil-Theater im Abendlicht
Das Dorf liegt oberhalb von Bozen, der Blick runter ist super !
Kleiner Ausflug nach Dorf Tirol
Ich hatte mich beschwert, das Zimmermädchen hatte meine Zimmertür sperrangelweit offentstehen gelassen …. das war die Reaktion 👍
Meine Zimmerdecke ist ein Sternenhimmel 😊
Ein kleines, schnuckeliges Gebäude mit 12 Gästezimmern
Mein Hotel ist ein Boutique-Hotel … zentraler gelegen geht nicht … gegenüber vom Kurhaus
So, das war’s jetzt mit der Botanik
Oh, ich liebe diese alten Plakate !
Das Touriseum habe ich nur gestreift ….
Schmeckt auch mit frischen oder TK-Beeren oder anderen Früchten aus dem Glas.
Sehr lecker !
Meran und im Besonderen Schloss Trauttmansdorff zählten zu den bevorzugten Destinationen der reisefreudigen Kaiserin Elisabeth on Österreich-Ungarn. Zweimal – 1870 und 1889 – weilte die Kaiserin, auch Sisi (oder fälschlich „Sissi“) genannt, dort auf Winterkur. In demselben Jahr erlebte Meran seinen ersten, vergleichsweise großen Ansturm an Wintergästen: Es begann der Aufstieg Merans zum Kurort von europäischem Rang.
Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff liegen am östlichen Stadtrand von Meran. Der Botanische Garten der Kurstadt Meran nimmt eine Fläche von rund zwölf Hektar ein. Natur- und Kulturlandschaften aus aller Welt, botanische Raritäten, Themengärten sowie lokale Vegetationsbilder des Landes Südtirols bilden die Schwerpunkte der Gartengestaltung. Im Vergleich zu vielen klassischen botanischen Gärten, die in der Ebene liegen, erstrecken sich die Gärten rund um das Schloss über einen Höhenunterschied von rund 100 Metern, aber mit 2 Fahrstühlen! Mit ca. 400.000 Besuchern pro Gartensaison steht der 2001 eröffnete botanische Garten an der Spitze der meistbesuchten Freizeiteinrichtungen Südtirols.
Sonntagsausflug bei bestem Wetter in den Botanischen Garten
Ein Hauch von Sonne, als ich in Meran ankomme …
Naturns auf der Rückfahrt … unten: das Wartehäuschen des Busbahnhofs ….. oben: ein Leckerli um die Wartezeit zu verkürzen ….
Beim Feuer machen hätte ich gerne zugeschaut ….
Unsere Vorfahren wussten die Natur zu nutzen !
So war er wohl bekleidet & ausgerüstet.
Im Gebäude wird vieles aus der „Ötzi-Zeit“ anschaulich erklärt
Das Aussengelände ist liebevoll gestaltet – leider findet keine Vorführung (z.B. Feuer machen) statt.
Mein Ziel heute …. es ist echt noch keine Saison … außer mir ist nur ein Ehepaar dort … es ist Samstag Nachmittag … und es regnet ….
Ich war vor 25 Jahren schon einmal hier … und hatte es in allerbester Erinnerung !
Die Landschaft im Schnalstal ist wunderbar
Ein „Speck-Shop“ – Speck ist in Südtirol feinster Schinken …
Die Löwenmäulchen mag ich besonders 😉
Leider nieselt es …. und 16 Grad kann ungemütlich sein …. ich bin auf dem Weg ins Schnalstal und warte auf den Anschluss-Bus
Wochenmarkt – Samstag – in Naturns
Durch die Innenstadt zu schlendern macht Freude
Belle Epoque – das Kurhaus
Die alte Postbrücke, ein Dreh- und Angelpunkt der Stadt.
Ein Spaziergang entlang der Passer
Ich fange mal mit Sissi & dem Elisabeth-Park an ….
Ich bin gestern hier eingetrudelt …..

Meran, die historische Kurstadt an der Passer, ist geprägt von ausgedehnten Parks und grünen Promenaden, von botanischen Gärten und zahlreichen Wasserläufen. Die Stadt besticht durch die alpin-mediterrane Atmosphäre und das urbane Flair in der Altstadt, zwischen mittelalterlichen Laubengängen und den Prunkbauten der Belle Époque. Die schneebedeckten Gipfel der Gletscher thronen am Horizont der Palmen entlang der Passerpromenade und über den exotischen Pflanzen der preisgekrönten Gärten von Schloss Trauttmansdorff.

Mit dieser Card, die man vom Hotel bekommt kann man alle Öffis benutzen vom Brenner bis Trient und von Müstair (Schweiz) bis zur Grenze bei Innichen … nur für den Eurocity und andere Intercities giltet sie nicht … dafür aber für einige Bergbahnen – und in den Museen ist der Eintritt frei …. SUPER !
Ich weiß nicht, wie der Translator funktioniert ….
Im Jahre 2010 wurde das 100-jährige Jubiläum des Hauses gefeiert. Im Mittelpunkt standen Musik und Kunst, welche auch bis dahin das Leben im Laurin maßgeblich mitgestaltet haben. Schon in den ersten Jahren des Bestehens waren Gäste der österreichischen Kaiserfamilie und eine Anzahl deutscher Fürsten regelmäßige Besucher. Im Ersten Weltkrieg diente das Haus dem österreich-ungarischen Oberkommando als Stützpunkt.
Bar / Frühstücksraum / Fahrstuhl …. Das Parkhotel Laurin ist ein unter Denkmalschutz stehendes Hotel im Stadtzentrum von Bozen in Südtirol. Es wurde 1910 nach Entwürfen der Münchner Architekten Alois und Gustav Ludwig errichtet. Der Baustil verbindet historistische mit Jugendstil-Elementen. Bei seiner Eröffnung im Jahre 1910 war das Laurin eines der modernsten Hotels Europas. Das Parkhotel Laurin ist nach König Laurin aus der Tiroler Sage König Laurin und sein Rosengarten benannt. Das Hotel gehört seit seiner Entstehung der Bozner Familie Staffler.
Meines war eines der preiswerteren Zimmer
Ich habe noch gar nicht über mein Hotel in Bozen berichtet … ich bin das 4. mal hier abgestiegen; nach 1973, 1999 und 2008 👍👍👍 Es liegt perfekt: 200 m bis zum Hauptbahnhof und 250 m bis zum Waltherplatz, dem Zentrum Bonzens … eines der Zimmermädchen ist aus Afghanistan, der Assistent, als der Safe nicht funktionierte, kam aus Tibet, er hat mir stolz berichtet, dass der Dalai-Lama Lama schon mehrfach hier abgestiegen ist …. und Angela Merkel mit Entourage, als sie wg isländischem Vulkan in Italien gelandet ist und mit Autokolonne heimfuhr 😊
Eine Gürteltasche z.B. enthielt einen
Klingenkratzer, einen Bohrer, das Bruchstück einer Klinge und eine 7,1 cm lange Ahle. Der ebenfalls enthaltene Feuerschwamm und Spuren von Pyrit sind Bestandteile eines Schlagfeuerzeugs. Zwei mitgeführte Birkenporlinge dienten vermutlich als Heilmittel. Der Birkenporling ist ein Baumpilz. In der Arzneimittelkunde gilt er als blutstillend und entzündungshemmend, ein Aufguss kann gegen Würmer und Magenbeschwerden verwendet werden. Er ist ein natürliches Antibiotikum.
Der Name „Otzi“ stammt übrigens vom österreichischen Journalisten Karl Wend, der einen klingenden Namen suchte. Der Name bezieht sich auf den Fundort in den Ötztaler Alpen. Andere
Bezeichnungen: der Mann aus dem Eis, Mumie vom Similaun, Ötzi der Eismann oder Mann vom Similaun. Im englischsprachigen Raum sind zusätzlich zum Hauptbegriff Ötzi „Iceman“ und „Frozen Fritz“ gebräuchlich.
Es gibt soooo viele Details, die man ermitteln konnte … z.B. Ötzis Blutgruppe ist 0, Rhesusfaktor positiv. Bei Untersuchungen im Jahre 2010 konnten zwar Spuren von Blut an den Wunden festgestellt werden, aber erst die DNA-Analyse brachte Gewissheit. Das ABO-Gen, auf dem die Blutgruppe gespeichert ist, liegt in der DNA auf Chromosom 9. Obwohl das Erbgut des Mannes aus dem Eis nach 5000 Jahren sehr fragmentiert ist, gelang es trotzdem, kleine DNA-Fragmente zu identifizieren, welche die Blutgruppe und den Rhesusfaktor bestimmen.
Vor über 5300 Jahren überquerte der Mann das Tisenjoch im Südtiroler Schnalstal, wurde dort ermordet und im Eis natürlich konserviert.
Er ist damit älter als die ägyptischen Pyramiden und Stonehenge und das Ergebnis vieler, sehr unwahrscheinlicher Zufälle. Otzi lebte in der Kupferzeit, einer Epoche, die der dusgehenden Steinzeit zugeordnet wird. Er nutzte noch Steingeräte, besaß aber auch schon ein innovatives und sehr wertvolles Kupferbeil. Das Wissen, wie man Metall gewinnt und verarbeitet, war erst vor kurzem aus Kleinasien nach Europa gelangt. Mit dem Kupfer hat das erste Metallzeitalter begonnen.
Seit 1998 wird der Fundkomplex „Mann aus dem Eis“ im Südtiroler Archäologiemuseums in Bozen ausgestellt – 1999 hab ich ihn dort schon einmal gesehen …. leider darf man in der gesamten Etage nicht fotografieren, durch ein kleines Guckloch sieht man nur ein bisschen vereiste Haut … damals konnte man die ganze Mumie sehen: Die Mumie lagert in einer speziell entwickelten Kühlkammer und ist durch ein kleines Fenster sichtbar. Die vielfältigen Ausrüstungsgegenstände und Kleidungsstücke wurden aufwändig restauriert und es ist unglaublich, wieviele Erkenntnisse die Wissenschaft daraus gewonnen hat!
… und da schaut Ötzi um die Ecke, davon berichte ich morgen ….
… an der Talfer / Talavera …
Ich bin mit dem Bus durch die Stadt gefahren und an dieser Ecke ausgestiegen …. eine angenehme Wohngegend ohne Touristen … den Künstler konnte ich nicht ermitteln ….
Sakrale Kunst des Bozeners Loris Cavallari
Die Kirche Pius X. ist eine viel zu wenig beachtete Architekturikone der Stadt Bozen und wurde von Armando Ronca geplant.
der Hauptbahnhof
…. und gleich noch ein paar Impressionen aus Bozen ….
Ein paar Fotos vom Rückweg ins Hotel ….
Dieses Video von Shimabuko fand ich zumindest …. sagen wir mal: bemerkenswert … der arme Oktopus, aber er durfte Shinkansen fahren, den Tokyo Tower hochfahren und den Fischmarkt besuchen … ob ihm das gefallen hat ….
Über 2 Etagen läuft diese Ausstellung
Das Gebäude finde ich super …. aber mit den Ausstellungen konnte ich gar nichts anfangen 🙃 die komplette 2. Etage ist mit einer Schicht Erde bedeckt, ein Angestellter gräbt fleißig um …. in den Tüten am Spaten darf man Erde mit nach Hause nehmen …. die Gummistiefel unter dem Bild finde ich ja durchaus lustig …… JAAA … ich oute mich hiermit als Kunstbanausin ….
Das Gebäude ist ein 54 Meter langer Kubus mit einer Höhe von 25 Metern und einer Breite von 23 Metern.
Die transparenten Stirnseiten sind Schaufenster zur Stadt und in die Landschaft. Symbolisch sollen sie die Altstadt mit der Neustadt verbinden und architektonisch die Integration des Museion als bedeutendes Element in die Stadt zum Ausdruck bringen. Abends dienen die Glasfassaden als Projektionsflächen, die es ermöglichen zeitgenössische Medienkunst in einer außergewöhnlichen Form zu genießen.
Ich dachte mir gestern …. etwas Kultur kann nicht schaden und hab mich auf den Weg ins „Museion“ gemacht, dem Museum für moderne und zeitgenössische Kunst Bozen ….
Hunderte schmiedeeiserne Kreuze
Der Friedhof ist ganz besonders …
Der Berg im Hintergrund ist der Schlern. Kastelruth ist eine italienische Marktgemeinde mit 6881 Einwohnern in der Nähe von Bozen.
Die gemischt deutsch- und ladinischsprachige Gemeinde ist speziell dank der Seiser Alm, der größten Hochalm Europas, ein bekannter
Tourismusort.
Vor ein paar Jahren war Kastelruth der Gewinner: schönstes Dorf Italiens 👍
Rechts Verwaltungsgebäude am Hauptplatz
Im Ortskern gibt es sehr schöne Häuser
Die Heimat der Kastelruther Spatzen 😉. Die Kastelruther Spatzen sind eine
Musikgruppe aus Südtirol auf dem Gebiet des volkstümlichen Schlagers, die von Karl Schieder gegründet wurde. Sie sind nach ihrem Heimatort Kastelruth benannt und verkauften bisher über 15 Millionen Tonträger. – Vom Busbahnhof zum Hauptplatz gibt es einen Fahrstuhl, finde ich prima 😉
Vor uns liegt Kastelruth
Dann gehts weiter mit dem Bus ….
St. Ulrich liegt uns zu Füssen …. St. Ulrich (knapp 5.000 Einwohner) ist zusammen mit St. Christina und Wolkenstein eine der drei Gemeinden im Grödnertal. Hier spricht ein Teil der Bevölkerung noch Ladinisch. Luis Trenker & Giorgio Moroder stammen von hier.
Sehr schöne Bauernhöfe
Ich genieße die Busfahrt sehr !
Gestern war wunderbares Sonnenwetter … ich hab mich sofort auf den Weg gemacht: die Dolomiten, das Grödnertal, St. Ulrich …
Die neue Seilbahnstation liegt ganz nah am Bahnhof
Bozen ist umringt von Weinbergen
Veilchen-Spritz …. musste ich probieren …. unten rechts im Hintergrund das Depot mit den alten Waggons …. oben links ein „Haltepunkt auf Verlangen“ wenn der müde Wanderer nicht mehr weiter kann, die Bahn fährt alle 30 Minuten.
Die Dörfer auf dem Hochplateau sind mit dieser Schmalspurbahn verbunden …. die alten Waggons gibt es noch, sie stehen für besondere Anlässe im Depot
Das Plakat hängt in der Bergstation
Sehr schade, dass die Wolken tief hängen – der Blick auf die Dolomiten ist grandios …. ich war vor 17 Jahren schon einmal hier ….
Seit 2009 fährt die neue Seilbahn im 4-Minuten-Takt – etwas irritiert hat mich, dass ich ganz alleine in der Kabine war

Es regnet nicht …. da mache ich doch gleich einen Ausflug auf den Hausberg der Bozener: Der Ritten (italienisch Renon) ist ein Hochplateau, das sich zwischen den Flüssen Eisack und Talfer, nördlich von Bozen erstreckt. Über 300 km Wanderwege und eine traumhafte Aussicht auf die Dolomiten machen den Ritten zu einem beliebten Urlaubsort.

Bereits im 17. Jahrhundert wurde die Hochfläche des Ritten von den Bozner Bürgern als Erholungsort genutzt, um während der Sommermonate den drückend heißen Bozner Talkessel gegen die Sommerfrische einzutauschen.

Der Begriff „Sommerfrische“ leitet sich von der Frist – Frisch – Sumerfrist ab und soll bereits im 16. Jahrhundert aufgekommen sein. Die traditionelle Sommerfrische begann am 29. Juni, dem Peter- und Paulstag, da wurden Hausrat und Wäsche der wohlhabenden Bozner Familien verstaut und in das Rittner Sommerdomizil verbracht.

Es sind die Gegensätze, die den Charme von Bozen ausmachen: Nord trifft auf Süd, das Italienische mischt sich mit dem Deutschen, die rauhe Gebirgslandschaft der Alpen vermengt sich mit mediterranem Flair. Gäste aus dem Norden genießen in der zweisprachigen Stadt die Vorzüge des Südens – italienische Besucher fühlen sich bei Speck und Schlutzkrapfen in den schmalen historischen Gassen der Altstadt schon fast wie im Ausland.
Ich bin in Bozen eingetrudelt, erstmal auf den Hauptplatz gehen, den Walther-Platz, benannt nach Walther von der Vogelweide
Festa della Mamma

Der Blog streikt …. Ich hoffe, ich bekomme das Problem in den Griff 🥲 im Handy funktioniert es nicht …. ich probiere es mit AirDrop aufs IPad 🙃

Jaaaa … eine Tüte voll mit Leckerli musste einfach mal sein 😯😉🙃
Sowas schönes 😃
Ich bin hin und weg von diesem „Tante-Emma-Laden“
DIE Entdeckung in der Altstadt ….
Unten links ein Winter-Wunderland-Bild aus dem Hotelprospekt, unten rechts der Blick auf die Burg aus meinem Fenster ….
Vorher muss ich noch vom Hotel Blitzburg berichten … die Sesselbezüge haben mich totaal geflasht … ich hätte die Teile am liebsten mitgenommen 😂😂😂
Ich fahre jetzt nach Bozen …. die restlichen Bruneck-Fotos blogge ich dann heute Abend, aber die Zimmermädchen scharren vor meiner Tür mit den Hufen – ich muss jetzt das Zimmer räumen 😄
Hier geht es hoch zur Burg … es ist keine Saison … das Museum hat geschlossen 😠
Von welcher Seite man sich Bruneck im Herzen des grünen Pustertals auch nähern mag, immer erblickt man zuerst die schöne, große Bischofsburg, Schloss Bruneck. Sie thront auf dem Haupte eines grünen Hügels und beinhaltet das Messner Mountain Museum RIPA, welches den Bergvölkern dieser Welt gewidmet ist.
RAVIOLI TIROLESI
Tiroler Schlutzkrapfen mit Butter, Salbei und Parmesan € 11.00
Auch hier … wunderbare alte Türen ….
Überall Regenschirme ☔️
Viele Häuser haben Bemalung
Durch dieses Tor bin ich in die Altstadt gegangen ….
Bruneck liegt nur 35 km von Brixen entfernt, aber die Altstadt ist völlig anders ….
Die Kleinstadt Bruneck (16.500 Einwohner) ist der geografische, kulturelle und wirtschaftliche Mittelpunkt des Pustertales. Im Jahr 2009 wurde Bruneck zur lebenswertesten Kleinstadt Italiens gekürt.
Vom Pustertal hab ich wenig gesehen, die Wolken hingen zu tief …. aber ich habe mich auf den Weg in die Altstadt von Bruneck gemacht … hier der „Graben“, die Hauptstrasse

DAS PUSTERTAL

„Vier Monate Winter, acht Monate kalt“, so beschreiben die Einheimischen, die „Puschtra“, augenzwinkernd ihr grünes Tal. Durchzogen von Wäldern und sanften Wiesen, sonnenverwöhnten Hochplateaus und türkisblauen Bergseen, weiten Almwiesen und schroffen Gebirgskämmen lässt es das Urlauber-Herz höher schlagen.

Also der Blick in die Wetterkarte erfreut mich nicht …. das soll wohl so bleiben ….
Die saftige Berta und Süsskartoffel-Pommes mit Avocadocreme sind eine gute Wahl 👍
Hunger …. es gibt nur ein Burger-Bistro – es gibt auch noch eine Schau-Käserei, ein Käse-Museum, einen Delikatessen- & Käseladen, ein „Loden-Hotel“ …. und mehrere andere Attraktionen …. aber ich habe Hunger ….
Das Grün gefällt mir sehr !!! Aber ich bin tapfer und beherrsche mich …. Ich müsste es ja auch 3 Wochen mit mir rumschleppen 🙄😯😉
Der Begriff Loden ist seit dem 10. Jahrhundert bekannt. In der althochdeutschen Sprache steht „Lodo“ für „grobes Tuch“. Möglicherweise ist der Name auch auf das mittelhochdeutsche und altnordische „Lodi“ zurückzuführen, was mit „Mantel“ oder „zottiger Mantel“ übersetzt werden kann.
Walkstoffe sind in Leinwand- oder Köperbindung gewebte Textilien, deren Oberflächen durch Walken (Drücken, Schieben, Stauchen, Pressen und Kneten in warmen, schwach alkalischen oder sauren Bädern) so verfilzt werden, dass die ursprüngliche Webbindung kaum noch oder gar nicht mehr zu erkennen ist. Im Gegensatz zum Filz wird jedoch gewebter Stoff verarbeitet.
Bis ins 19. Jahrhundert wurden Walkstoffe
Tuch genannt.
130 Stunden dauert es, um mit einem Spinnrad die Wolle eines einzigen Tiroler Bergschafs (1,5 kg) zu verspinnen !
Das Spinnrad galt als wichtigster Besitz einer Frau. Brachte sie bei der Hochzeit ihre Habe ins Haus des Bräutigams, lag es als Krönung obenauf. Am Spinnrad zu sitzen war nicht nur notwendige Arbeit. An langen Winterabenden vertrieb es
auch die Zeit. Wie sich diese wichtigen Begriffe & Redewendungen doch in unserer Sprache erhalten haben ….
Im ersten Raum bekommt man die Naturgewalten Sturm, Kälte, Regen usw hautnah zu spüren … toll gemacht … sich in Filz und Loden zu kleiden hat in den Bergen lange Tradition. Bedenkt man all die praktischen Vorteile dieser Wollmaterialien, steht es außer Frage, warum sie vor allem in klimatisch unwirtlichen Regionen seit Jahrhunderten zu Jacke, Röcken, Hosen, Decken und Tüchern verarbeitet werden.
Willkommen in der Lodenwelt
Hinter dieser Tür beginnt die faszinierende Geschichte des Lodens.
Sie geraten in Wind und Wetter und spüren, wie wichtig eine warme feste Kleidung für die Bergbewohner war.
Sie steigen hinauf zu einer Alm geraten in eine Schafherde, können beim Schafscheren zusehen und erfahren alles über das Spinnen Weben und Walken.
Jeder der acht Räume des Parcours steckt voller Überraschungen ….
Es gibt viel zu sehen ….
Ich erinnere mich an die Bus-Haltestelle: Lodenwelt auf halber Strecke gestern zwischen Brixen & Bruneck
Och …. nööö …. DAS verdirbt mir irgendwie die Laune …. 😠
So …. und jetzt fahre ich nach Bruneck
Die Sonne scheint gerade
Der Kreuzgang neben dem Dom ist wunderbar !!!!
Das Beste zum Schluss ….
Eine Dependance, der Hotelgarten und der Wellness-Bereich ….
Mein Zimmer ist eines der günstigsten …
Der Spruch steht an der Rezeption … das Hotel ist riesig, ein Fuchsbau über mehrere Häuser, durch Gänge im Keller verbunden … sehr geschickt gestaltet, aber verwirrend … ein ganzes Stadtviertel könnte man fast sagen 😃😉
Hotel Grüner Baum liegt im Stadtteil Stufels
Bei dem ersten Besuch in diesem Museum war ich berührt von der sorgfältigen Auswahl der Ausstellungsstücke, dem respektvollen Umgang mit dem zu „Bewahrenden“ und dem Spannungsverhältnis, das sich ergibt durch das Aufeinandertreffen zeitgeistiger Museumskonzeption und -architektur mit den
„Dingen“, die seit vielen Generationen gesammelt und archiviert wurden. Zudem beeindruckte die Lebendigkeit des Museums, bedingt durch seine Einbettung in dieses Haus.
Ein sensibel restauriertes altes Stadthaus mit betriebiger Straße zur einen und einem von der Straße abgewandten, alten Garten mit Blumen, Sträuchern und Bäumen zur anderen Seite. Im linken hintern Teil des Gartens ein großer Ginkgobaum. – Lies Bielowski
zur Gestaltung der Ginkgo-Fenster im Jahr 2006
unten links: der HI. Rochus, Schutzpatron gegen Pest und Seuchen
Ausgesprochen liebevoll präsentiert
Ein wunderbares Museum !!!
Lüneburger Anzeiger 👍
In der ganzen Stadt sind Trinkwasser-Brunnen verteilt ….
Die Hochzeit zu Kana – mein Favorit 👍
Fürstbischof Karl Franz von Lodron ließ um 1800 für die Hofkirche und für seine Wohnräume je eine Jahreskrippe anfertigen. Als Schnitzer wurden Franz Xaver Nissi sowie Augustin Alois und Josef Benedikt Probst beschäftigt. Beide Krippen schildern viele Szenen aus der Heilsgeschichte. Daraus entwickelte sich die umfangreiche Krippensammlung ….
Eine Wachskrippe aus der Krippensammlung
Blick von oben in die Hofkirche
Im Kaisertrakt
Spaziergang an der Eisack
Ich habe lange gesucht … endlich entdeckt 👍
Farbenprächtige Fassaden, schöne Erker, gemütliche Cafes und exquisite Geschäfte treffen hier zusammen. Das Besondere an den Lauben: sie verlaufen nicht geradlinig sondern verwinkelt, denn sie mussten sowohl auf das ältere Domviertel als auch auf die bereits bestehende Stadtmauer Rücksicht nehmen. Sehr praktisch, wenn es regnet 😄
Einige Lauben haben Grafitto-Decken
Köstlich – Garnelen Curry
Ist mir aufgefallen beim Stadtbummel
Überall gibt es etwas zu entdecken
Herrliche alte Türen
Impressionen aus der Altstadt
Der Weg nördlich um den Dom rum beruhigt … 😉
Man ist geblendet ! Eine ganze Weile bin ich ganz alleine im Dom, auch ein Erlebnis …
Die Pracht im Dom ist kaum zu überbieten …
Der Lebensbrunnen von Martin Rainer (1923 – 2012) auf dem Domplatz von Brixen. Er versinnbildlicht den Lebensweg der Menschen: Die Hand Gottes auf der dem Dom zugewandten Seite sendet das Kind in die Welt aus; selbiges wächst heran und erreicht, auf einer Spirale aufsteigend, den Zenit seines Lebens. Absteigend und älter werdend, kehrt der Mensch schließlich in die Hand Gottes zurück.
Der Domplatz im Zentrum der Altstadt. Nr. 18 = Hotel Grüner Baum
Dom & Domplatz …. mit Palmen 😄 … wir sind in Italien 👍
Das Zentrum der Altstadt ist der Domplatz

Brixen im Eisacktal (etwa 22.500 Einwohner) ist eine Stadt mit Geschichte. Sie ist die drittgrößte und älteste Stadt Südtirols. Jahrhundertelang war sie ein Zentrum geistigen und kulturellen Schaffens, bis zum Jahre 1803 Sitz der Fürstbischöfe und rund 1000 Jahre lang Bischofssitz.

Bein Frühstück die Zeitung gelesen … DAS Titelthema 🤔
Brixen … der Blick vom Balkon … Hotel Grüner Baum
In Innsbruck schaffe ich den Umstieg in den Eurocity Richtung Bologna in 12 Minuten – inclusive Fahrkartenkauf am Schalter 👍 auch dieser Zug ist auf die Minute pünktlich 😯
Nicht meckern, die Schuhe sind frisch geputzt 😂
Die Landschaft mit „Selfie“ 😂
Zwischen Rosenheim & Kufstein
Mein gemütliches Abteil
Auf die Minute pünktlich 👍

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